KISIM wird bilingual: Ein Meilenstein mit dem HFR

Mit dem Hôpital fribourgeois (HFR) erreicht KISIM einen wichtigen Meilenstein. Erstmals wird das klinische Informationssystem mit einer durchgängiger Mehrsprachigkeit eingesetzt. KISIM wird deshalb künftig mehrsprachig für alle Kunden verfügbar sein und den Anforderungen der Schweizer Gesundheitslandschaft noch besser gerecht werden.

Ein starkes Netzwerk für die Gesundheit
Das Gesundheitsnetzwerk Freiburg vereint zwei zentrale Organisationen: das Hôpital fribourgeois (HFR) und das réseau fribourgeois de santé mentale (RFSM). Gemeinsam bilden sie ein umfassendes Versorgungsnetz, das sowohl somatische als auch psychiatrische Leistungen abdeckt.

Die Dimensionen dieses Netzwerks sind beeindruckend:
• Rund 3’700 Mitarbeitende beim HFR und 800 beim RFSM
• Über 150’000 Patientinnen und Patienten beim HFR sowie rund 10’000 beim RFSM
• Jährlich etwa 20’000 stationäre Aufenthalte und rund 500’000 ambulante Konsultationen
• Insgesamt rund 550 Betten

Die Einrichtungen sind geografisch breit aufgestellt: Während das HFR Standorte in Freiburg, Riaz, Murten und Tafers betreibt, ist das RFSM in Bulle, Freiburg, Marsens und Estavayer präsent. Diese Verteilung macht eine reibungslose Zusammenarbeit und den schnellen Austausch von Informationen besonders wichtig.

Die erste bilinguale KISIM Installation
Mit dem HFR wird KISIM erstmals als mehrsprachiges klinisches Informationssystem implementiert. Konkret bedeutet das:

• Anwenderinnen und Anwender arbeiten in ihrer bevorzugten Sprache
• Klinische Prozesse werden sprachübergreifend abgebildet
• Die Zusammenarbeit zwischen Teams unterschiedlicher Sprachregionen wird vereinfacht

Diese Umsetzung ist ein bedeutender Meilenstein und unterstreicht die Fähigkeit von KISIM, sich an komplexe, organisatorische und sprachliche Rahmenbedingungen anzupassen.

Gleichzeitig markiert die Zusammenarbeit mit dem HFR den Start einer strategischen Weiterentwicklung, welche auch viele andere KISIM Kunden freuen wird. Mehrsprachige KISIM Funktionalitäten wurden bereits von zum Beispiel dem Spitalzentrum Biel angewendet. KISIM wird nun konsequent mehrsprachig. Dadurch eröffnen sich neue Einsatzmöglichkeiten in zwei- und mehrsprachigen Regionen, die Benutzerfreundlichkeit wird weiter gesteigert, und die Positionierung im Schweizer Markt wird gestärkt.

In einem mehrsprachigen Umfeld wie der Schweiz wird Mehrsprachigkeit damit zu einem zentralen Bestandteil moderner klinischer Informationssysteme.

Ein Schritt in die Zukunft
Ein modernes, klinisches Informationssystem muss heute mehr leisten, als nur Daten zu verwalten. Es muss verbinden und als Kommunikationsplattform zwischen Menschen, Prozesse und Organisationen agieren. Mit der Einführung von KISIM im Gesundheitsnetzwerk Freiburg wird genau das möglich: Eine durchgängige, digitale Zusammenarbeit über Standorte und Sprachgrenzen hinweg.

Für die Mitarbeitenden bedeutet dies effizientere Abläufe und eine bessere Übersicht. Für die Patientinnen und Patienten führt es zu einer koordinierten und qualitativ hochwertigen Versorgung. Mit dem HFR als ersten bilingualen Kunden schlägt KISIM ein neues Kapitel ein. Die Mehrsprachigkeit erweitert nicht nur die Einsatzmöglichkeiten von KISIM, sondern trägt auch dazu bei, die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen weiter voranzutreiben.

Oder kurz gesagt: Ein Projekt, ein Team – und jetzt auch in mehreren Sprachen.

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Blogautor: Dr. Lukas Müller, Chief Partnership

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